10. Hochbergpreis für historische Automobile

Wohl mehrere 1000 Jahre Motorsporterfahrung versammelte sich am heutigen Sonntag am Schwimmbadparkplatz in Traunstein um am 10. Hochbergpreis für Historische Fahrzeuge teilzunehmen. Dieser wird alle zwei Jahre vom RTC Traunstein organisiert und durchgeführt. Sehr viele der Starter sind seit Jahrzehnten dem Motorsport verbunden oder immer noch aktiv. Im Fahrerlager waren dann auch technische Themen um die Oldtimer oder die Reifenwahl an diesem Tag Hauptgesprächsthemen. Zugelassen waren zu dieser Veranstaltung Fahrzeuge bis Baujahr 1985. Insgesamt verzeichnete man 70 Starter, darunter 46 Motorräder und 24 PKW. Aufgeteilt in jeweils 2 Klassen ging es um 10.00 Uhr am Vormittag pünktlich los. Der Hochbergpreis ist ein Gleichmäßigkeitsrennen, wo nicht die schnellste Zeit zählt, sondern jeder Starter gibt sich beim 1. Durchgang selbst eine Referenzzeit vor. Diese gilt es im 2. Durchgang exakt wieder zu erreichen. Wohl dem, der das Wetter an diesem Tag genau beobachtete. Im 1. Durchgang begann es nämlich kurz zu regnen und die Strecke trocknete bis nachmittags nicht mehr ab. Zwischendurch gab es immer wieder Renntaxifahrten, die auch der Schirmherr der Veranstaltung, Traunsteins 1. Bürgermeister Christian Kegel nutzte. Er wagte sich auf den Beifahrersitz von Wolfgang Irlacher, der ansonsten auf den Rallyestrecken in Europa oder bei uns in der Region zu Hause ist. Mit seinem Honda Civic Typ R konnte der erfahrene Rennfahrer seinen Gästen die ein oder andere Schweißperle auf die Stirn zaubern. Zum Abschluss der Veranstaltung traf man sich dann am Hochberg zur Siegerehrung. Für die 3 schönsten Fahrzeuge wurde auch noch der Herbert – Seidl – Gedächtnispokal vergeben. Die Sieger der Veranstaltung waren leider noch nicht bekannt. 


6. Oldtimertreffen in Baumburg

Nicht nur Automobile Träume, sondern alles was älter als 30 Jahre war, traf sich heute beim 6. Oldtimertreffen in Baumburg im Rahmen der Hochlandspiele. Bereits am frühen Vormittag machten sich die stolzen Besitzer von Autos, Motorrädern, LKW oder Traktoren auf den Weg zum Gutshof in Baumburg. Für viele Besitzer älterer Zweiräder stellte die Steigung nach Baumburg schon eine Herausforderung dar.  Nicht selten mussten man selber mit treten um die Steigung zu überwinden. Aber oben angekommen wurde dann ganz schnell mit Gleichgesinnten über Leistung, Restaurierung und die Erlebnisse mit seinem Fahrzeug gefachsimpelt. Vom Alfa über BMW Isetta, Ford Taunus oder bekannten US Schlitten aus Film und Fernsehen war alles vertreten. Auch bei den geschätzten 100 Motorrädern war von der BMW bis zur Wanderer alles mit dabei. Einige alte Feuerwehrfahrzeuge sowie herrlich restaurierte Traktoren fanden ebenfalls den Weg zum Gutshof in Baumburg. 


Edelweiss Bergpreis am Rossfeld

 

„Gänsehaut“ oder „da läuft es einen kalt den Rücken runter“ dies sind nur einige Aussagen von Zuschauern die heute beim Edelweiss - Bergpreis am Rossfeld bei Berchtesgaden mit dabei waren.

 

Immer wieder schaffen es die Organisatoren um Joachim Althammer hier eine Veranstaltung der Superlative auf die Beine zu stellen. Für die Zuschauer beginnt dies bereits bei der Anfahrt zur Rennstrecke, An die 20 Oldtimerbusse sind eingesetzt, um die Zuschauer standesgemäß zu befördern. Ein Erlebnis der besonderen Art, da einem hier mal richtig bewusst wird, wie gemächlich es in früheren Zeiten vorwärtsging. 150 Teams mit Autos aus 80 Jahren Motorsportgeschichte waren am Start, um am heutigen Samstag insgesamt drei Mal den Berg zu erklimmen. Hierbei war ein Ford Special Roadster von 1928 das älteste Auto im Feld. Bei den Motorrädern war es eine New Hudson Brooklands aus dem Jahre 1925. Auch Leistungsmäßig taten sich Welten auf. So war ein DKW F1 Monoposto mit 18 PS am Start, während andere Teilnehmer auf bis zu 500 PS zurückgreifen konnten. Aber genau diese Mischung scheint die Zuschauer zu begeistern. Kein halten mehr für das Publikum gab es jedes mal, wenn die Rennsportlegenden wie Walter Röhrl oder Hans Joachim Stuck ins Lenkrad griffen. Mehr quer als geradeaus jagten sie ihre Boliden den Berg hinauf. Walter Röhrl konnte an diesem Wochenende alle Autos die er in seiner Profikarriere pilotierte, dem Publikum präsentieren. Fiat 131, Opel Ascona oder Audi Quattro S1 um nur einige zu nennen. Auch morgen kann man den ganzen Tag wieder am Rossfeld verbringen beim zweiten Tag des Edelweiss – Bergpreises.